| Zu einem ordentlich laufenden Motor gehört auch eine optimierte Verdichtung. Denn man sollte weder eine Überhitzung oder gar ein Loch im Kolben riskieren, geschweige denn auf Leistung verzichten. Es ist wichtig, daß das Verdichtungsverhältnis bei getunten Motoren optimal ist. Luftgekühlte Motoren vertragen lange nicht so eine hohe Verdichtung als wassergekühlte. Zudem darf das Quetschmaß nicht unterschritten werden, da sonst vielleicht sogar der Kolben gegen den Zylinderkopf schlägt. Geometrische Verdichtung optimieren Ermittelt wird hier die geometrische Verdichtung. Diese wird dann durch Bearbeitung des Zylinderkopfes optimiert. Durch mehrmaliges Auslitern des montierten Motors (Kurbelwelle, Kolben, Zylinder und Kopf) wird die geometrische Verdichtung ermittelt. Gleichzeitig wird kontrolliert, ob die Quetschspalte ein kritisches Maß von 0,80 mm bei kleinen Motoren und 1,2 mm bei etwas größeren nicht unterschreitet. Um diese Optimierung durchführen zu können ist das Motorgehäuse, die Kurbelwelle, Zylinder mit Kolben und Zylinderkopf notwendig, da individuell optimiert wird. Zu erkennen ist auf dem Diagramm unten der thermodynamische Wirkungsgrad. Eine Verdichtungserhöhung auf über 17 (geometrisch) führt zu keiner wirkliche Erhöhung der Leistung. Grundlegend gelten folgende geometrischen Verdichtungen als empfehlenswert: Luftgekühlte Standardzylinder : 9 bis 10 Luftgekühlte Tuningzylinder : 10 bis 12 Wassergekühlte Zylinder : 12 bis 14 Extrem getunte wassergekühlte Zylinder : 14 bis 17 Verdichtung optimieren und Kopf ausdrehen je nach Aufwand - ab 80 EURO Zylinderkopf nachdrehen Wir können Eure Zylinderköpfe auch nach Euren Angaben ausdrehen ohne auszulitern. Zylinderkopf ausdrehen - ca. 35 EURO
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| Thermodynamische Wirkungsgrad: | |||||||||
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